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Interior CAD for cabinet maker
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Objekte mit bestimmten Attributen zeichnen

Ich möchte in Vectorworks gestrichelte Linien mit einer Dicke von 1.0mm zeichnen. Wie erledige ich das am schnellsten?

Hierzu gibt es mehrere Möglichkeiten.

Eine effiziente Möglichkeit ist, eine Klasse hierzu anzulegen.

Wählen Sie im Menü Extras -> Organisation den Tab "Klassen" und legen Sie eine neue Klasse an.
Die Checkbox "automatisch zuweisen" sollte gesetzt sein.

Bestätigen Sie den Dialog mit OK.

Zeichnen Sie nun z.B. eine Linie.

Weisen Sie in der Infopalette die Klasse zu.

Setzen Sie das Häkchen und bestätigen Sie mit OK.

Alternativ können Sie die gewünschte Klasse vorab selektieren:

In diesem Fall werden auf Anhieb alle Objekte der entsprechenden Klasse zugewiesen und mit den hinterlegten Attributen gezeichnet.


Alternativ kann man auch z.B. im Menü Extras -> "Multiwerkzeug anlegen" wählen.

Multiwerkzeug-Scripts zeichnen die aktuellen Attribut- und Datei-Einstellungen im Scriptformat auf, damit sie zu ei­nem späteren Zeitpunkt wieder verwendet werden können. Diese Einstellungen lassen sich mit dem gerade aktiven Werkzeug kombinieren. Auf diese Weise lässt sich ein bestimmtes Set von Attributen, wie z. B. Füllung oder Stiftfar­be, beim Verwenden des Werkzeugs wieder aufrufen. So können Sie z. B. eine gestrichelte Linienart und rote Stift­farbe für das Werkzeug „Linie“ speichern, um rote gestrichelte Linien zu zeichnen. Für diesen Befehl benötigen Sie keine Script-Kenntnisse.

Um ein Multiwerkzeug-Script zu erzeugen, gehen Sie folgendermaßen vor:

1.      Wählen Sie Extras > Multiwerkzeug anlegen. Das Dialogfenster „Multiwerkzeug“ öffnet sich.

2.      Wählen Sie, welche Attribute im Script gespeichert werden sollen. Diese werden verwendet, wenn das Script aus­geführt wird.

3.      Schließen Sie das Dialogfenster.

4.      Geben Sie an, in welcher Scriptpalette das Script abgelegt werden soll, und benennen Sie das Script. Sie können das Script dann jederzeit über die Scriptpalette aufrufen und ausführen (vgl. hier).

5.      Sobald Sie im Zubehör-Manager auf das Script doppelklicken, weist die Attributpalette automatisch die gespei­cherten Einstellungen auf und neue gezeichnete Objekte sehen entsprechend aus.

Dialogfenster „Multiwerkzeug“

Dialog_Multiwerkz_Vordergrundfarbe.png

1Attribute „Füllattribute“/„Stiftattribute“/„Linienattribute“ – Die Optionen im linken Bereich des Fensters entsprechen den Einstellungsmöglichkeiten für Attribute in der Attributpalette. Alle eingeschalteten Attribute werden im Multi­werkzeug gespeichert. Sie können aber natürlich auch ein Multiwerkzeug erstellen, das z. B. nur die Pfeilgröße der Linienendzeichen neuen Objekten zuordnet. Mit der Option „Alle“ schalten Sie alle Optionen in einem Bereich ein bzw. aus.

HINWEIS: Schraffuren können nur via Grundeinstellungen in das Script aufgenommen werden, also wenn kein Objekt aktiviert ist.

2„Text“ – Wählen Sie hier, welche Textattribute (Schriftart, Größe, Stil, Zeilenabstand und Ausrichtung) im Script gespeichert werden.

3„Diverses“ – Aktivieren Sie Klassen, wird die momentan aktive Klasse bzw. die Klasse des aktivierten Objekts al­len Objekten zugewiesen, die mit Hilfe dieses Scripts gezeichnet werden. Dasselbe gilt für Ebenen. Ist Symbole eingeschaltet, wird das Symbol im Script gespeichert, das momentan im Zubehör-Manager ausgewählt ist. Führen Sie das Script später aus, wird dieses Symbol automatisch wieder ausgewählt. Ist auch das Symbolwerkzeug aktiv und Sie schalten zusätzlich Werkzeug ein, kann es auch sofort in die Zeichnung eingesetzt werden. Werkzeug speichert im Script, welches Werkzeug aktiv ist. Aktivieren Sie Einstellungen Modi, werden die Einstellungen der Zeigerfangpalette ins Script geschrieben, also welche Fangmodi gerade aktiv sind und welche Einstellungen für sie gespeichert wurden. Beim Aufrufen des Scripts werden diese Fangmodi wieder ein- bzw. ausgeschaltet.

HINWEIS: Werkzeug muss eingeschaltet sein, wenn mit einem Multiwerkzeug nur ein einzelnes Objekt mit bestimmten Eigenschaften gezeichnet werden soll, die Grundeinstellungen aber unverändert bleiben sollen.